Priorisierung des Erhalts der Eissporthalle Solingen
- kgrueter
- vor 7 Tagen
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SG zukunft. hat einen Antrag an den Rat der Stadt Solingen mit dem Ziel gestellt, sämtliche möglichen Schritte zu identifizieren und umzusetzen, die zur Sicherung und zum dauerhaften Fortbestand der Eissporthalle beitragen können. Die bislang ergriffenen Maßnahmen sind aus Sicht der Wählergemeinschaft jedoch nicht ausreichend, um den langfristigen Erhalt der Halle zu gewährleisten, obwohl dieser einen herausragenden Stellenwert für die Sport- und Soziallandschaft in der Stadt und im gesamten Städtedreieck darstellt.
Die Eissporthalle bietet nicht nur Raum für den Vereins- und Schulsport, sondern ist auch ein wichtiger Ort für Freizeit, Begegnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien stellt sie ein niedrigschwelliges und attraktives Angebot dar.
Ein Wegfall der Eissporthalle hätte erhebliche negative Auswirkungen auf den organisierten Sport, die Nachwuchsförderung sowie auf das Freizeitangebot in der Stadt und im Städtedreieck. Zudem würde ein solches Defizit die Attraktivität Solingens als lebenswerte Stadt nachhaltig beeinträchtigen.
Die bisher geführten Diskussionen und Maßnahmen zeigen zwar, dass das Thema erkannt wurde, reichen jedoch aus Sicht der SG zukunft. nicht aus, um eine langfristige und tragfähige Lösung sicherzustellen.
Angesichts der Bedeutung der Einrichtung ist es erforderlich, den Erhalt der Eissporthalle mit höchster Priorität zu behandeln und alle verfügbaren Handlungsmöglichkeiten konsequent auszuschöpfen. Hierzu gehört auch eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit mit den benachbarten Städten Wuppertal und Remscheid, um gemeinsame Lösungen zu prüfen und Synergien zu nutzen.
Die Eishalle Solingen wird von einer eigenständigen Betreibergesellschaft betrieben, wodurch der Verwaltung und dem Sportausschuss bislang nur eingeschränkt Informationen zur Verfügung stehen. Aufgrund der erheblichen Bedeutung der Eishalle für den Vereins-, Schul- und Breitensport sowie für das öffentliche Freizeitangebot besteht jedoch ein berechtigtes öffentliches Interesse, den Fortbestand und die Zukunftsfähigkeit der Anlage zu erhalten.
Da im Falle von strukturellen oder finanziellen Herausforderungen der Betreibergesellschaft davon auszugehen ist, dass die Stadt mittel- oder unmittelbar in die Sicherstellung des Betriebs einbezogen sein könnte, ist eine frühzeitige und umfassende Klärung der Situation zwingend notwendig.
Die Betreibergesellschaft ist nach Auffassung der Wählergemeinschaft, so ihr Mitglied mit Sportausschuss, Paul Gerd Rössling, darauf hinzuweisen, dass nötige Informationen notwendige Bedingung für eine Hilfestellung durch die Stadt Solingen sind.
Die SG zukunft schlägt eine regelmäßige und transparente Berichterstattung vor, die notwendig ist, um den politischen Gremien eine kontinuierliche Bewertung des Fortschritts zu ermöglichen und bei Bedarf frühzeitig steuernd eingreifen zu können.
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